Im Jahre 1930 wurde der Verband der Toastmasters in Kalifornien von Ralph C. Smedley gegründet und seither wächst er Jahr für Jahr. Die Toastmasters sind ein Club, in dem die Mitglieder ihre rhetorischen Fähigkeiten sowie ihre Führungskompetenzen schulen und verbessern können. In fast jedem Land gibt es einen Ableger des Clubs und in den westlichen Ländern gibt es in den meisten Städten sogar mehrere Ableger. Hier ist jeder willkommen, vom Studenten über Unternehmer, bis hin zu Polizisten oder Rentnern trifft man hier auf nahezu jeden. Seine rhetorischen Fähigkeiten zu verbessern ist im Grunde für jeden interessant. Die ausgeklügelte Struktur des Club-Abends hilft, alle einzubeziehen und zu fordern. So kann sich an diesen Abenden jeder einbringen und seine Kompetenzen erweitern.

Die Wettbewerbe fördern die Stärksten

Der Club ist in unterschiedliche Distrikte, Regionen und Länder unterteilt. Dies hilft bei der Organisation der Wettbewerbe. Diese gibt es auf allen Ebenen und sie finden jedes Jahr statt. Hier ist es zum einen der Wettbewerbsgedanke, der geschult und gefördert werden will. Auf der anderen Seite soll durch die Wettbewerbe aber auch vermieden werden, dass sich einzelne Clubs zu sehr einigeln und sich damit dem Vergleich und dem Wachstum verweigern. Die Wettbewerbe zwischen den einzelnen Clubs helfen Klarheit über den eigenen Stand zu schaffen. Am Ende einer langen Wettbewerbs-Saison kommt die Weltmeisterschaft. Dort treffen die Besten der Besten aufeinander und sie ist ein wahres Feuerwerk der Rhetorik.

der Besuch der Weltmeisterschaft lohnt sich auch für jene, die es selbst nicht bis in die Endrunde geschafft haben. Hier lässt sich bestaunen, wie weit man es auf der Bühne bringen kann. Alle haben sie gleich angefangen, sind durch den gleichen Prozess gegangen. Dies kann unglaublich motivierend sein. Der Spaß kommt ebenso nicht zu kurz, denn die Themen, die die Redner wählen, sind oft aus dem Leben gegriffen und sprechen unheimlich viele Menschen an.