Drei Sportarten, die sich einer großen Beliebtheit beim Publikum erfreuen und vor allen schön anzusehen sind.

Reitsport

Wie schon in der Zeit der Antike, damals mit vierspännigen Wagenrennen und Pferderennen, ist auch in der modernen Zeitrechnung der Olympischen Sommerspiele der Reitsport nicht mehr wegzudenken. Nachdem es in Paris 1900 bereits ein Springreiten gegeben hatte, konnte sich die Sportart ab 1912 in Stockholm endgültig bei Olympia etablieren.

Aus Gründen der Quarantäne wurden allerdings die Reitwettbewerbe zweimal vom eigentlichen Austragungsort verlegt. 1956 fanden diese nicht in Melbourne statt, sondern in Stockholm und die Reitveranstaltungen von Peking 2008 wurden nach Hongkong verlegt.

In den Disziplinen Dressur, Vielseitigkeit und Springreiten kommen jeweils ein Einzel- und ein Mannschaftswettbewerb zur Austragung.

Die Nationenwertung wird dabei klar von Deutschland mit 89 Medaillen (40 Gold, 23 Silber, 26 Bronze) angeführt, vor Schweden mit 43 Medaillen (17/12/14). Erfolgreichste Reiterin ist dabei Isabell Werth mit sechs Goldmedaillen in der Zeit von 1992 bis 2016.

Tennis

Obwohl Tennis bereits bei den Olympischen Spielen von 1896 bis 1920 auf dem Programm stand, gab es eine lange Unterbrechung bis zu den Sommerspielen 1988 in Seoul. Männer und Frauen spielen jeweils im Einzel, Doppel und Mixed.

Die USA führen dabei mit 21 Goldmedaillen die ewige Bestenliste an, vor Großbritannien mit achtzehn und Frankreich mit fünf.

Eiskunstlauf

Besonders für Ästheten ist Eiskunstlauf die beliebteste Sportart bei Olympia schlechthin. Seit 1908 ist Eiskunstlauf auf dem Programm und der einzige Wettbewerb, bei dem auch gleich Frauen zugelassen waren. Aktuell kommen fünf Disziplinen zur Austragung. Einzel Männer und Frauen, Paarlauf, Eistanz und ein Mannschaftswettbewerb.

In der Nationenwertung führt Russland (einschließlich ehemalige UdSSR) mit 51 Medaillen (25 Gold, 18 Silber, 8 Bronze) vor den USA mit 46 Medaillen (14/16/16) und Deutschland (einschließlich ehemalige DDR) mit 22 Medaillen (7/7/8).

Zu den erfolgreichsten Athleten oder Athletinnen zählen mit jeweils drei Goldmedaillen Scott Moir (Kanada) und Gillis Grafström (Schweden) bei den Herren und bei den Damen Tessa Virtue (Kanada), Sonja Henie (Norwegen) und Irina Rodnina (frühere Sowjetunion).