Schwimmen

Die Schwimmwettbewerbe mit den fünf Disziplinen Schwimmen, Wasserball, Kunst- und Turmspringen, Synchronschwimmen und Freiwasserschwimmen sind fester Programmpunkt bei den Olympischen Sommerspielen. Dabei gab es seit 1896, den ersten Spielen der Neuzeit, zahlreiche Änderungen. Bei den Männern sind die einzelnen Disziplinen seit 1988 unverändert, bei den Frauen seit 1996. Freiwasserschwimmen ist seit 2008 im Programm. Insgesamt sind es für Männer und Frauen jeweils 16 Wettbewerbe.

Den Medaillenspiegel führen unangefochten die USA mit 553 Medaillen (246 Gold/172 Silber/135 Bronze), vor Deutschland (einschließlich ehemalige DDR) mit 187 Medaillen (55/61/71) und Australien mit 185 Medaillen (60/63/62), an.

Zu den erfolgreichsten Sportler dieser Disziplin zählen der US-Amerikaner Michael Phelps, der erfolgreichste Olympionike aller Zeiten mit 23 Goldmedaillen und fünf weiteren Medaillen, die er bei den Spielen 2004, 2008, 2012 und 2016 erschwamm, Kristin Otto mit sechs Goldmedaillen, Michael Groß mit dreimal Olympiagold und Mark Spitz, USA, der in München 1972 sieben Goldmedaillen mit Weltrekordzeit gewann.

Handball

Zum ersten Mal stand die Ballsportart 1936 in Berlin auf dem olympischen Programm, und zwar als Feldhandball mit jeweils elf Spielern pro Team, konnte sich aber nicht etablieren. Erst 1972 in München für die Männer und 1976 in Montreal für die Frauen kam Handball wieder ins Olympiaprogramm, seit damals aber in der Halle.

Die meisten Titel errang bislang Russland (einschließlich der ehemaligen Sowjetunion) mit 16 Goldmedaillen vor Dänemark (4 Titel) und das ehemalige Jugoslawien (bis 1192) mit drei Erfolgen.

Fußball

Seit 1936 in Berlin ist das Fußballturnier bei den Männern und seit 1996 in Atlanta bei den Frauen fest im Programm bei Olympischen Sommerspielen verankert.

Bei den Männern dürfen nur maximal drei Spieler auf dem Spielfeld stehen, die älter als 23 Jahre sind und noch nie bei einer FIFA Fußballweltmeisterschaft teilgenommen haben.

Bei den Frauen gibt es keinerlei solche Beschränkungen und dies ist somit der attraktivere Wettbewerb.

Den Medaillenspiegel führt Ungarn mit drei Titeln an, vor Argentinien, der ehem. UdSSR, Uruguay und Großbritannien mit jeweils zwei Goldmedaillen.